Peer-to-Peer-Kredite: Eine moderne Investmentmöglichkeit
Investoren in Deutschland nutzen zunehmend P2P-Lending, um Renditen durch direkte Kredite zu erzielen. Durch die Nutzung solcher Plattformen können Investoren ihre Mittel direkt verleihen und eine höhere Rendite erzielen als bei klassischen Sparprodukten. Gleichzeitig sollten Anleger die Risiken und die steuerlichen Verpflichtungen nicht außer Acht lassen.
Wie P2P-Zinsen in Deutschland versteuert werden
Zinsen aus P2P-Krediten https://www.pearson-ga.com/2026/01/16/p2p-lending-zinsen-verdienen-steuern/ (https://www.pearson-ga.com/2026/01/16/p2p-lending-zinsen-verdienen-steuern/) gelten steuerlich als Einkünfte aus Kapitalvermögen und unterliegen der Abgeltungsteuer. Diese beträgt 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Besonders bei ausländischen P2P-Plattformen erfolgt keine automatische Steuerabführung, was die Meldung in der Steuererklärung erforderlich macht.
Freibeträge, Steuererklärung und Verluste
In Deutschland gilt für Kapitalerträge der Sparer-Pauschbetrag, der einen Teil der Zinsen steuerfrei stellt. Die Angaben erfolgen über die Anlage KAP der Einkommensteuererklärung. Ausfälle bei P2P-Krediten können die Steuerlast mindern, wenn sie korrekt dokumentiert werden.
Auslandsplattformen und praktische Hinweise für Anleger
Viele P2P-Plattformen haben ihren Sitz im Ausland, was zusätzliche steuerliche Aspekte mit sich bringt. Quellensteuern im Ausland lassen sich bei bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen oft anrechnen. Investoren sollten alle Einnahmen und möglichen Verluste genau dokumentieren.